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Lesekonzept

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Wir betrachten das Lesen an unserer Schule schon immer als wichtigste Kulturtechnik  für das Lernen neuer Inhalte. Aus diesem Grund bildeten das Lesenlernen, -üben und Aktivitäten rund ums Lesen an unserer Schule schon vor dem Auftrag des Kultusministeriums zur Umsetzung des ‚ersten strategischen Ziels’: „Jeder Schüler soll am Ende des zweiten Grundschuljahres altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können“, einen Unterrichtsschwerpunkt. Wir haben ein umfangreiches Lesekonzept für uns entwickelt und die Leseförderung vorangetrieben.  Durch die Anwendung des Leselehrgangs ‚Lesen durch Schreiben’ gelingt es der Mehrzahl der Kinder schon zwischen Herbst- und Weihnachtsferien an sich festzustellen, dass man lesen kann. Dadurch ergibt sich ein sehr wesentlicher zeitlicher Vorteil gegenüber einem homogen angewendeten Fibellehrgang, bei dem alle Schüler erst einmal die einzelnen Buchstaben erlernen, um sie später beim Lesen dann ‚zusammenzuschleifen’. Die Zeit, die die Schüler durch ‚Lesen durch Schreiben’ gewinnen, können sie direkt zum Lesen üben verwenden. Dadurch gelingt es unseren Schülern  schon seit einigen Jahren bei den Orientierungsarbeiten der Grundschulen im Bereich LESEN immer im oberen Leistungsdrittel zu stehen. Schon in der Freiarbeit müssen die Schüler viel lesen. Für die selbst gesuchten Themen im Sachunterricht z.B. müssen die Schüler bei der Internetrecherche an die ‚richtige Lesetechnik’ zur Auswahl brauchbarer Informationen herangeführt werden (Suchmaschinen, Stichwörter/Schlüsselwörter; Lesen von Fettgedrucktem, „Querlesen“, überfliegendes Lesen…..). Aufgabenkarten, Spielanleitungen, Material mit Selbstkontrolle..., fordern die Schüler immer wieder heraus, sich mit verschiedenen Arbeitsaufträgen auseinander setzen zu müssen, um selbstständig arbeiten zu können. Die Lehrkraft bringt die notwendige Geduld und Unterstützung auf, die Kinder dabei zu motivieren „..es selbst zu tun“. Zusätzlich zu der Möglichkeit, während der Freiarbeit in der Leseecke des Leseraumes schmökern zu können, haben wir jeden Freitag, im Übungsblock  „Freie Lesezeit“.In dieser Zeit ist unsere Schulbibliothek geöffnet, die von unsererr Elternschaft organisiert wird. Jedes Kind soll in dieser Lesezeit sein Buch lesen, das es sich entweder von Zuhause mitbringt, in der Schulbibliothek ausleiht oder aus einer der Bücherkisten oder Bücherregale der Schule borgt.Sind Bücher ‚fertig gelesen’, kann der Buchtitel im ‚Lesepass’ festgehalten werden.Anhand seines Lesepasses kann nun jedes Kind entweder in der Freiarbeit oder noch während der Lesezeit versuchen, im Online-Programm „ANTOLIN“ (Stiftung Lesen u.A.) einen Lesequiz mit Fragen zum Inhalt seiner gelesenen Bücher zu bearbeiten. Dieses Programm wurde von der ‚Stiftung Lesen’ in Zusammenarbeit mit weiteren engagierten Institutionen entwickelt und kann an unserer Schule bereits seit Sommer 2005 benutzt werden. Von den Kindern wird diese ‚Überprüfung’ ihrer Lesekompetenz sehr gern angenommen und bringt den Kindern viel Freude. 


 

 


Kleine Schule - grosse Chance